Jugendstilkünstlerinnen

Es gab mehr von ihnen, als man meinen sollte und vor allem mehr von ihnen, als heute noch bekannt sind: Jugendstilkünstlerinnen.
Die Kunstepoche des Jugendstils bot Frauen vor allem im Bereich des Kunsthandwerks zahlreiche Möglichkeiten sich künstlerisch zu betätigen. Vor allem zahlreiche Porzellanmanufakturen boten Frauen die Chance als Künstlerin berufstätig und finanziell unabhängig zu sein, sich ein eigenständiges Leben aufzubauen.
Die Beiträge, die Sie hier finden sind Teil einer Social Media Aktion, die wir angeregt durch eine intensive Diskussion bei Twitter vor einer Weile unter dem Hashtag #Jugendstilkünstlerinnen begonnen haben und die sich ständig erweitert.

Jugendstilkünstlerinnen – A

Jugendstilkünstlerinnen – B

Boberg, Anna

Anna Boberg (1864-1935) gehört zum Kreis der Jugendstilkünstlerinnen, die für die schwedische Firma Rörstrand Keramiken fertigten.

Anna Boberg
Anna Boberg 1910 Foto: Public Domain

Bunsen, Marie von

Marie von Bunsen (1860-1941) kam aus einer vermögenden preußischen Politikerfamilie und sollte eigentlich eine Hofdame der Kaiserin Victoria werden, doch das Schicksal meinte es anders – sie wurde Schriftstellerin, Aquarellmalerin und eine der bedeutendsten Salonnièren ihrer Zeit. Finanziell unabhängig nutzte sie ihre Chancen und Möglichkeiten und begann früh die Welt zu bereisen.
Von 1892-1927 war sie Mitglied des Berliner Künstlerinnenvereins und hatte dort mit ihren Landschaftsaquarellen mehrere Ausstellungen.
1905 gründete sie den Berliner Lyceum-Club, der der Förderung junger Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen diente. Auch als Salonnière machte sie sich einen Namen, vor allem ihre Sonntagsfrühstücke wurden schnell legendär.
1911 und 1914 reiste sie nach Asien und veröffentlichte anschließend ihre Reiseberichte, womit sie den Tenno verärgerte. Außerdem schrieb sie mehrere Biographien über Mitglieder europäischer Herrscherhäuser sowie über John Ruskin.

Marie von Bunsen
Marie von Bunsen Porträt um 1910
Jugendstilkünstlerinnen – C

Jugendstilkünstlerinnen – D

Debschitz-Kunowski, Wanda von

Wanda von Debschitz-Kunowski (1870-1935) studierte Malerei zunächst in Berlin und später in München. Von 1895 bis 1904 war sie Mitglied des Münchner Künstlerinnenvereins.1898 heiratete sie den Maler Wilhelm von Debschitz. Er gründete gemeinsam mit Hermann Obrist 1902 das “Versuchs-Atelier für angewandte und freie Kunst”. In diesem Atelier arbeitete Wanda von Debschitz zunächst in der Metallwerkstatt. 1905 wurde sie Lehrerin für Fotografie, begann aber erst 1905 eine Ausbildung zur Fotografin an der “Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie” in München.
Vor allem als Porträtfotografin machte sich Wanda einen Namen und erhielt zahlreiche internationale Preise. Nach ihrer Scheidung im Jahr 1924 ging sie nach Berlin, wo sie ein Fotoatelier eröffnete und nun begann vor allem Porzellan und andere kunstgewerbliche Dinge zu fotografieren. Der Porträtfotografie blieb sie aber treu und entdeckte zudem die Architekturfotografie für sich.
Das Bild unten zeigt eine Zeichnung von ihr, die im Jahr 1898 in der Zeitschrift “Jugend” veröffentlicht wurde.

Wanda von Debschitz Kunowski Zeichnung 1898 Zeitschrift "Jugend"
Wanda von Debschitz Kunowski Zeichnung 1898 Zeitschrift “Jugend”

Driscoll, Clara

Clara Driscoll (1861-1944) war Glasdesignerin bei Tiffany und Leiterin des Tiffany Studios Women’s Glass Cutting Department kurz die “Tiffany Girls” genannt.

Clara Driscoll
Clara Driscoll Foto: Public Domain
Jugendstilkünstlerinnen – E

Ewerlöf, Astrid

Die schwedische Porzellanmalerin und -modelleurin Astrid Ewerlöf studierte 1893-99 an der “Kunstfak” und ging von dort zur Firma Rörstrand, wo sie bis 1926 arbeitete.


Exner, Hilde

Hilde Exner (1880-1922) war Grafikerin und Keramikerin, studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Koloman Moser.
Der Holzschnitt mit Tauben aus der Zeitschrift “Ver Sacrum” stammt aus dem Jahr 1903.

Hilde Exner Holzschnitt Tauben
Hilde Exner Holzschnitt Tauben – Zeitschrift “Ver Sacrum” 1903
Jugendstilkünstlerinnen – F

Jugendstilkünstlerinnen – G

Garde, Fanny

Fanny Garde (1855-1928) war Porzellanmalerin bei Bing & Gröndahl. Von 1876 bis 1884 studierte und lehrte sie an der Kunstgewerbeschule für Frauen (Tegne- og Kunstindustriskolen for Kvinder) in Kopenhagen, hier lernte sie auch Effie Hegermann-Lindencrone kennen.
1886 begann sie ihre Tätigkeit bei Bing & Grøndahl.

Jugendstilkünstlerinnen – H

Hansen, Frida

Frida Hansen (1855-1931) war eine norwegische Textilkünstlerin. Ihre Werke gehören zu den besten der jüngeren Textilgeschichte.

Frida Hansen
Frida Hansen ca. 1896 Foto: CC0

Hegermann-Lindencrone, Effie

Effie Hegermann-Lindencrone (1860-1945) studierte an der Kunstgewerbeschule für Frauen (Tegne- og Kunstindustriskolen for Kvinder) in Kopenhagen. 1886 fand sie eine Anstellung als Porzellanmalerin bei Bing & Grøndahl.

Effie Hegermann-Lindencrone
Effie Hegermann-Lindencrone (1879) Foto: gemeinfrei, via Wikimedia Commons

Hormann, Emmy

Emmy Hormann gehörte dem Kreis der Schüler:innen Henry van de Veldes in Weimar an zu dem auch Erna Kloos, Erica von Scheel, Elisabeth Kaiser, Mathilde Satz sowie Dora Wibiral und Dorothea Seeligmüller gehörten.

Emmy Hormann Stickereien
Beitrag über die Stickereien von Emmy Hormann in der Zeitschrift “Kunst und Dekoration” Nr. 22 (1908)
Jugendstilkünstlerinnen – I

Jugendstilkünstlerinnen – J

Jugendstilkünstlerinnen – K

Kaiser, Elisabeth

Elisabeth Kaiser gehörte dem Kreis der Schüler:innen Henry van de Veldes in Weimar an zu dem auch Emmy Hormann, Erica von Scheel, Erna Kloos, Mathilde Satz sowie Dora Wibiral und Dorothea Seeligmüller gehörten.


Kloos, Erna

Erna Kloos gehörte dem Kreis der Schüler:innen Henry van de Veldes in Weimar an zu dem auch Emmy Hormann, Erica von Scheel, Elisabeth Kaiser, Mathilde Satz sowie Dora Wibiral und Dorothea Seeligmüller gehörten.


Kobilca, Ivana

Ivana Kobilca

(1861-1926)

Sie gilt als wichtigste Malerin Sloweniens. Im Jahr 1880 kam sie nach München, um dort Kunstgewerbe zu studieren, entschied sich dann aber anders und studierte bei Alois Erdelt (1851-1911), der eine speziell Frauen in der Malerei unterrichtete.
Nach ihrem Studium lebte sie u.a. in Wien, Berlin und Paris, wo sie Mitglied der Société nationale des beaux-arts wurde.
Ihre Schwerpunkte als Malerin lagen im Bereich Porträts und Stillleben.
Das Bild zeigt ein Selbstporträt.

Ivana Kobilca Selbstporträt ca. 1910
Ivana Kobilca, Selbstporträt ca. 1910 gemeinfrei, via Wikimedia Commons

Köhler, Mela

Mela Köhler (1885-1960) war Malerin, Grafikerin, Illustratorin und Schülerin von Kolo Moser an der Wiener Kunstgewerbeschule. Sie arbeitete für Zeitschriften, Verlage und entwarf Theaterkostüme.

Jugendstilkünstlerinnen – L

Larsson, Karin

Karin Larsson (1859-1928), war eine schwedische Malerin, Designerin und Erfinderin der “karinförklädet” einer speziellen Schürzenform, die bis heute nicht nur in Schweden bekannt und beliebt ist.Nach einem Studium an der Kunstakademie in Stockholm ging sie in die französische-schwedische Künstlerkolonie nach Grez-sur-Loing, wo sie ihren späteren Mann Carl Larsson, der ebenfalls Maler war, kennenlernte. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor, die Karin  Larsson aber nicht daran hinderten weiterhin als Malerin, Möbel- und Textildesignerin zu arbeiten.
Das Bild zeigt sie mit ihrem ersten Kind, gemalt wurde es von ihrem Ehemann.

Karin Larsson
Karin Larsson Karin Larsson mit ihrer Tochter Suzanne, gemalt von Carl Larsson (1885) Bild: gemeinfrei via Wikimedia Commons
Jugendstilkünstlerinnen – M

Jugendstilkünstlerinnen – N

Jugendstilkünstlerinnen – O

Oppenheimer, Olga

Olga Oppenheimer (1886-1941) war eine Kölner Künstlerin der Avantgarde. Sie war Mitbegründerin des Gereonsklub und der Kölner Sezession. Sie wurde 1941 im  Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek ermordet. Ihr Werk gilt heute größtenteils als verschollen.

Olga Oppenheimers Porträt ihrer Großmutter Bertha, 1907
gemeinfrei via Wikimedia Commons

Oppler-Legband, Else

Else Oppler-Legband (1875-1965), deutsche Architektin, Innenarchitektin, Künstlerin, Modeschöpferin und Kostümbildnerin, die an der Münchener Kunstakademie studierte. Im Jahr 1901 wurde sie Meisterschülerin von Peter Behrens und in den 1920er Jahren auch seine Lebensgefährtin. Sie entwarf zahlreiche Reformkleider, war seit 1913 Mitglied des Deutschen Werkbundes und fertigte zahlreiche Kulissen für Stummfilme wie Schwarzwaldmädel und König Nicolo, bei dem ihr Ehemann Paul Legband Regie führte.

Else Oppler-Legband
Else Oppler-Legband, Porträt von Minya Diez-Dührkoop, 1907 via wikimedia Commons
Jugendstilkünstlerinnen – P

Paulin, Ida

Ida Paulin (1880-1955) war eine deutsche Glaskünstlerin. Sie wurde in Augsburg geboren. Ihre Eltern förderten früh ihr Talent und schickten sie auf die Augsburger Kunstschule. Von dort ging sie an die Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins. Da sie sich als Auftragsmalerin aber nicht so entfalten kann wie sie möchte, wechselt sie ins Kunstgewerbe und widmet sich vor allem dem Werkstoff Glas.
1914 stellte sie erfolgreich ihre Arbeiten bei der Werkbundausstellung in Köln aus.


Plockross-Irminger, Ingeborg

Zunächst studierte Ingeborg Plockross-Irminger (1872-1962) bei Aksel Hansen, danach bei Emilie Mundt und Marie Luplau. Zwischen 1893 und 1899 setzte sie ihr Studium an Det Kongelige Danske Kunstakademi fort. Im Jahr 1908 heiratete sie den Maler Valdemar Irminger.
Sie arbeitete als Malerin und Porzellanmalerin viel für Bing & Grøndahl, war dort aber nicht angestellt.

Ingeborg Plockross-Irminger
Ingeborg Plockross-Irminger, Porträt gemalt von ihrem Ehemann Valdemar Irminger gemeinfrei, via Wikimedia Commons

Polster, Dora

Dora (Brandenburg-)Polster (1884-1958) war Malerin, Illustratorin und Grafikerin. Sie studierte von 1902-07 bei Wilhelm Debschitz in München und war anschließend seine Mitarbeiterin. Polster arbeitete vor allem im kunstgewerblichen Bereich und in der Innenarchitektur. Ab 1908 war sie als freischaffende Künstlerin tätig. Nach ihrer Hochzeit mit dem Schriftsteller Hans Brandenburg im Jahr 1911 illustrierte sie vor allem zahlreiche Bücher, darunter auch eine Ausgabe von Grimms Märchen.

Dora Polster
Dora Polster Bild via Wikimedia Commons
Jugendstilkünstlerinnen – Q / R

Reed, Ethel

Ethel Reed (1874-1912) wurde in den USA geboren, studierte an der Cowles Art School und ließ sich 1897 in London nieder. Hier arbeitete sie als Illustratorin vor allem für das “Yellow Book”.

Ethel Reed – Foto: gemeinfrei, via Wikimedia Commons
Jugendstilkünstlerinnen – S

Satz-Glücksburg, Mathilde

Mathilde Satz (1875-?) schloss sich ursprünglich als Malerin der Erkensunder Malerkolonie an bevor sie 1902 nach Weimar zu Henry van de Velde wechselte und sich fortan vor allem dem Kunstgewerbe verschrieb.
Ihr Hauptaugenmerk galt der Plakatgestaltung und der Buchkunst sowie dem Entwerfen von Innendekoration wie Teppichen und Tapeten. In späteren Jahren fokussierte sie sich auf die Herstellung von Keramik.


Scheel, Erica von

Erica von Scheel (1881-1966) begann ihre Ausbildung an der Berliner Malschule für Damen, bevor sie im Jahr 1902 an die neu gegründete Kunstgewerbeschule Henry van de Veldes in Weimar wechselte. Dort wurde sie nicht nur eine seiner Meisterschülerinnen, sondern auch seine Assistentin. Van de Velde schrieb über sie: „Sie war meine erste Schülerin und wie Sigurd Frosterus mit größter Begeisterung bei der Sache. […] Das Wichtigste aber: sie war hochbegabt.“ Bis zum Tod van de Veldes im Jahr 1957 blieb sie mit ihm befreundet und wirkte auch an dessen Ausgaben von Nietzsches Zarathustra und Ecce Homo mit.
Von Scheel war eine typische Kunstgewerblerin der Ära des Jugendstils und betätigte sich nicht nur als Malerin, sondern auch als Bildhauerin, Graphikerin, Buchgestalterin, Textil- und Modedesignerin sowie als Keramikerin.
Ihre Arbeiten wurden unter anderem auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis und auf der 1906 stattgefundenen Dritten Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Weimar ausgezeichnet.
1910 zog es sie nach Paris, wo sie als Modeschöpferin bei Paul Poiret arbeitete und Rainer Maria Rilke kennenlernte.
Im Jahr 1912 heiratete sie den Maler Ivo Hauptmann (1886-1973), den Sohn Gerhart Hauptmanns.


Seeligmüller, Dorothea

Dorothea Seeligmüller (1876-1951) war Kunstgewerblerin und gehörte zum Weimarer Kreis um Henry van de Velde. Sie verband eine enge Freundschaft mit Dora Wibiral (s. Wibiral, Dora).

Das Nietzsche Archiv widmet beiden vom 13. Oktober 2021 bis 31. März 2022 die Ausstellung “Offene Freundschaften“.
Mehr Informationen über die beiden Künstlerinnen findet sich auf dem Blog der Klassik Stiftung unter dem Titel “In Kunst und Liebe vereint.”


Sévin, Lucille

Lucille Sévin war eine französische Bildhauerin, die vor allem mit Werkstoffen wie Glas und Keramik arbeitete. Sévin war Schülerin des Bildhauers François-Léon Sicard. Über sie ist heute nicht mehr viel bekannt. Selbst ihre Lebensdaten sind nicht mehr genau zu rekonstruieren.

Signatur Lucille Sévin
Signatur Lucille Sévin

Slavona, Maria

Maria Slavona (1865-1931) war eine impressionistische Malerin. Sie galt als eine der bedeutendsten deutschen Malerinnen ihrer Zeit. Zunächst studierte Slavona in Berlin, ging von dort nach München zu Alois Erdtelt und studierte schließlich gemeinsam mit Käthe Kollwitz an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins. Großen Einfluss hatte einer der Mitbegründer der Münchener Secession Ludwig von Herterich auf sie.

Maria Slavona
Maria Slavona, Selbstporträt 1887 gemeinfrei, via Wikimedia Commons
Jugendstilkünstlerinnen – T

Jugendstilkünstlerinnen – U / V / W

Wibiral, Dora

Dora Wibiral (1876-1955) studierte zunächst an der Kasseler Kunstakademie, bevor sie nach Weimar ging und dort Meisterschülerin Henry van de Veldes wurde. Im Jahr 1908 wurde sie an der dortigen von van de Velde gegründeten Großherzoglich Sächsischen Kunstgewerbeschule Lehrerin für Ornamentik und Farblehre.
Zwischen 1919 und 1920 lehrte sie privat am Bauhaus Schrift und Gestaltungslehre.
Dora Wibiral war eng mit Dorothea Seeligmüller (1876-1951) befreundet und lebte mit ihr bis zu ihrem Tod zusammen.
Ihr Vater Franz Wibiral gründete das Kupferstichkabinett am Grazer Joanneum.
Das Nietzsche Archiv widmet beiden vom 13. Oktober 2021 bis 31. März 2022 die Ausstellung “Offene Freundschaften“.
Mehr Informationen über die beiden Künstlerinnen findet sich auf dem Blog der Klassik Stiftung unter dem Titel “In Kunst und Liebe vereint.”


Wolfthorn, Julie

Julie Wolfthorn auch Wolf-Thorn (1864-1944) war Malerin, Zeichnerin und Grafikerin. Sie wurde 1944 im KZ Theresienstadt Opfer der Shoa. Erst im Jahr 2000 wurde ihr umfangreiches Oeuvres wiederentdeckt. Geboren wurde sie im westpreußischen Thorn.
Ihre künstlerische Ausbildung begann sie 1890 in Berlin und ging von dort 1892 an die Pariser Académie Colarossi. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie ab 1895 an der Zeichenschule für Damen von Curt Herrmann studierte.
Ein Besuch in der Künstlerkolonie Worpswede 1897 gefiel ihr nicht.
1898 wurde sie Gründungsmitglied der Berliner Secession als eine von insgesamt vier Frauen. Außerdem war sie Mitglied des „Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin“.
Regelmäßig veröffentlichte sie ihre Arbeiten in der Zeitschrift Jugend.
1906 war sie Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und gründete gemeinsam mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft „Verbindung Bildender Künstlerinnen“.

Julie Wolfthorn 1902
Julie Wolfthorn 1902 Foto: gemeinfrei via Wikimedia Commons
Jugendstilkünstlerinnen – X / Y / Z